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Chronik

Oberhehenfeld, 18.05.1981

Die Gründung der Wassergenossenschaft Oberhehenfeld

Die Ortschaft Oberhehenfeld konnte in den früheren Jahren auf Grund der geringen Anzahl der Haushalte aus eigenen Hausbrunnen mit Trink- und Nutzwasser versorgt  werden.
Durch die zunehmende Entwicklung des Fremdenverkehrs und der steigenden Bautätigkeit im Besonderen der Fremdenverkehrsbetriebe konnte die Wasserversorgung bezüglich Qualität und Menge nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Bei den landwirtschaftlichen Betrieben kam es ebenfalls zu empfindlichen Engpässen.
Dadurch war man in Oberhehenfeld gezwungen nach einer entsprechenden Wasserversorgung zu suchen.
Mitte der Fünfziger Jahre konnte endlich ein entsprechendes Quellgebiet gefunden werden.

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Daraufhin kam es zur Gründung der 1. Wassergenossenschaft in Oberhehenfeld, die aber aus finanziellen Gründen scheiterte.

versammlung3.jpgwg-oberhehenfeld 09Da das Quellgebiet in Köpflehen nun in Besitz der Fam. Riedl (Hausl) übergegangen ist, fand sich ein besonderes beherzter Mann namens Riedl Johann. Er begann 1968 zunächst für den engeren Bereich mit dem Bau einer Quellfassung und einem aus Steinen gemauerten Hochbehälter sowie mit der Verlegung einer Versorgungsleitung.


versammlung4.jpg Herr Riedl Johann hat diesen Bau mit seinen Händen, Fleiß und Mithilfe seiner Familie errichtet.
Nach seinem aufopfernden Wirken für den Ort Oberhehenfeld und darüber hinaus ist Herr Riedl im 82. Lebenjahr verstorben. Seither war die WVA in Händen seiner Frau Josefa Riedl und Familie Gottlieb und Margarete Riedl, deren Interesse der Gründung einer Wassergenossenschaft galt, wofür sich nach gemeinsamen Gesprächen der  Familie Riedl mit der Marktgemeinde Schörfling, Herr Bürgermeister Stocker für eine Genossenschaftsgründung einsetzte und hat am 25.09.1979 eine Gründungsversammlung einberufen, wobei die Wassergenossenschaft gebildet wurde.

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Schon im Winter 1979/ 80 stellte sich heraus, dass
der aus Steinen gemauerte Hochbehälter so
schadhaft war, dass die Versorgungsanlage vom
Behälter getrennt werden musste.
Nach Fertigstellung von 2 neuen Quellfassungen und
einem Sammelbehälter, die über die Wintermonate
1980/ 81 bei schwierigsten Arbeitsbedingungen
unter der Aufsicht Herrn Ing. Pemann3.jpgherstorfer und Polier
Goldberger von der Oberösterreichischen
Landesregierung in einem Zeitaufwand von
ca.2.500 Robotstunden der WG – Mitglieder
errichtet wurden. Derzeut steht die
Wasserversorgung im Verordnungsbereich in
größten Schwierigkeiten, da mit dem Bau der
beiden Hochbehälter von je 100.000 Liter und der
Erweiterung des Versorgungsnetzes aus
Finanzierungsgründen noch immer nicht begonnen
werden kann.

Die gesamten Haushalte verfügen derzeit nur über das im Leitungsnetz befindliche Wasser.


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Sollte bis spätestens
August 1981 der Bau
der Hochbehälter nicht
durchgeführt werden
können, muss im Herbst damit gerechnet werden, dass die Trink- und Nutzwasserversorgung in Oberhehenfeld nicht mehr gewährleistet werden kann.
Außerdem stehen 37 Haushalte als Neuanschlusswerber vor der Tatsache, obwohl diese ihre Anschlussgebühren für das Grundkapital das die WGO aufbringen muß, entrichtet haben, dass vielen Bauwerbern keine behördliche Baugenehmigung erteilt werden kann, da die hierfür ausreichende Wasserversorgung nicht gegeben ist.

Jedoch Herr Bürgermeister Walter Stocker teilte der WG Oberhenfeld in den letzten Tagen mit, dass das WV – Projekt beim Bund und Land für die Beistellung von finanziellen Mitteln beim Wasserwirtschaftsfond aufgenommen wurde und bei den zuständigen öffentlichen Stellen derzeit behandelt wird.
Die Wassergenossenschaft Oberhehenfeld bzw. der hierfür zuständige Ausschuss wird alles daransetzen, dass dieses ca. 2,5 Millionen Projekt zur Durchführung gelangen kann und ersucht alle zuständigen Dienststellen und Behörden um entsprechende Unterstützung.

Baubeginn:

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Eröffnung:

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